Nicht antworten und nichts anklicken
Keine Links öffnen, keine Dateien herunterladen, keine QR-Codes scannen und keine Codes oder Passwörter eingeben.
Bleib ruhig: Nicht jede merkwürdige Nachricht ist sofort ein Notfall. Wichtig ist jetzt, nichts zu überstürzen, keine weiteren Daten preiszugeben und gemeinsam die richtigen nächsten Schritte zu gehen.
Fakten geprüft
Keine Links öffnen, keine Dateien herunterladen, keine QR-Codes scannen und keine Codes oder Passwörter eingeben.
Lass dein Kind erzählen, was passiert ist. Kein Vorwurf, kein „Warum hast du das gemacht?“. Ziel ist, dass es ehrlich bleibt und beim nächsten Mal sofort Hilfe holt.
Sichere Nutzername, Plattform, Nachrichtenverlauf, Link, Uhrzeit und gegebenenfalls Screenshots. Inhalte nicht weiterleiten oder öffentlich teilen.
Nutze die Meldefunktion der jeweiligen Plattform und blockiere den Account.
Passwort ändern, Zwei-Faktor-Authentifizierung aktivieren, unbekannte Sitzungen abmelden und die hinterlegte E-Mail-Adresse kontrollieren.
Andyam Gerät gesehen
Wenn ein Kind auf einen Link klickt oder auf eine komische Nachricht antwortet, sollte es nicht zuerst Angst vor Ärger haben.
Aus meiner Sicht ist die wichtigste Familienregel: Erst gemeinsam ruhig schauen, dann sichern, blockieren und die nächsten Schritte gehen. Kinder sagen früher Bescheid, wenn sie wissen, dass Hilfe wichtiger ist als Schuld.
Typische Warnzeichen sind ungewöhnliche Versprechen, Druck oder die Bitte um private Daten. Ein einzelnes Warnzeichen beweist nicht automatisch, wer hinter einer Nachricht steckt. Es reicht aber aus, vorsichtig zu sein und nicht weiter zu interagieren.
Bei „Gratis Robux“, „Gratis V-Bucks“ oder angeblichen Geschenkcodes hilft zusätzlich der Guide zum Taschengeld im digitalen Alltag, echte digitale Käufe, Spielwährungen und betrügerische Versprechen gemeinsam zu unterscheiden.
Wenn weder Daten eingegeben noch Dateien geöffnet wurden, besteht kein Grund zur Panik. Beendet den Kontakt ruhig und nutzt die Situation für ein kurzes gemeinsames Gespräch.
Mach zuerst deutlich, dass dein Kind nicht schuld daran ist, angesprochen oder unter Druck gesetzt worden zu sein. Lös die Situation nicht allein und verhandle nicht mit der Person.
Passwort, Eltern-PIN, Konto und Käufe prüfen.
Guide öffnen →Nutzer melden, Passwort, E-Mail-Adresse, Zwei-Faktor-Authentifizierung und Robux prüfen.
Guide öffnen →Gratis-Minecoins, unbekannte Mods, Launcher, Serverlinks und fremde Downloads gemeinsam prüfen.
Guide öffnen →Leaks, Gratis-Zugänge, angebliche Testversionen und fremde Downloads nicht öffnen.
Guide öffnen →Nachricht melden, blockieren, Direktnachrichten und Family Center prüfen.
Guide öffnen →Wenn ein fremder Livekontakt Druck ausübt, Bilder verlangt oder auf einen privaten Messenger wechseln will, hilft der OmeTV-Brennpunkt mit einem passenden Sofortplan.
Guide öffnen →Keine fremden Links, Logins oder Codes für angebliche Gratis-Gems weitergeben.
Guide öffnen →Zahlungsweg, Store-Freigabe, gespeicherte Zahlungsdaten und weitere Käufe stoppen.
Guide öffnen →Du bekommst keinen Ärger, wenn dir online etwas komisch vorkommt. Zeig es uns lieber sofort – auch wenn du schon auf etwas geklickt oder geantwortet hast.
Meistens nicht. Sichere zuerst die wichtigen Informationen und prüf, ob Zugangsdaten oder Zahlungsdaten betroffen sind. Ein vorschnell gelöschtes Konto kann Meldungen, Wiederherstellung oder die Klärung erschweren.
Bleib ruhig und beendet den Kontakt gemeinsam. Sichere den Verlauf, melde und blockiere die Person und prüf, welche Informationen dein Kind bereits geteilt hat.
Öffne die offizielle App oder Website direkt und ändere dort sofort das Passwort. Prüf die Zwei-Faktor-Authentifizierung, aktive Sitzungen, die hinterlegte E-Mail-Adresse und gegebenenfalls Zahlungsdaten.
Sichere nach Möglichkeit zuerst Nutzername, Nachrichten, Link und Zeitpunkt, ohne weiter zu antworten. Blockiere und melde die Person anschließend. Bei akuter Gefahr hat die Sicherheit Vorrang.
Nicht jede merkwürdige Nachricht erfordert eine Anzeige. Bei Drohungen, Erpressung, sexuellen Nachrichten, Aufforderungen zu Bildern oder Treffen sowie bei konkreter Gefahr solltest du die Polizei um Rat bitten. Im akuten Notfall gilt 110.
Lass dein Kind nicht allein und verhandle nicht mit der Person. Dokumentiere Absender und Verlauf. Speichere oder verbreite intime beziehungsweise möglicherweise strafbare Bildinhalte nicht eigenständig weiter, sondern frag direkt die Polizei, wie Beweise sicher übermittelt werden sollen.
Das hängt von der Situation ab. Nach dem Absichern des Kontos könnt ihr gemeinsam Privatsphäre, Kontakte und Chats prüfen. Eine kurze Pause kann helfen, ist aber kein Ersatz für ein ruhiges Gespräch und passende Schutz-Einstellungen.
Plattformfunktionen und Meldewege können sich ändern. Prüf technische Schritte bei Bedarf direkt in den aktuellen Hilfebereichen der Anbieter. Bei Drohungen, sexualisierten Kontakten oder möglicher Strafbarkeit bietet die Polizei eine situationsbezogene Einschätzung.
In der Elternübersicht findest du alle Guides zu Spielen, Chats, Konten und Käufen.
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